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Ziele für eine nachhaltige Entwicklung
Im September 2015 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Agenda 2030 verabschiedet. Sie umfasst 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung – die Sustainable Development Goals (SDGs). Die 193 UN-Mitgliedsstaaten haben sich somit zu einem Aktionsplan verpflichtet, der nichts Geringeres als eine positive Transformation unserer Welt zum Ziel hat.
 

Maßnahmen zur Erreichung dieser Entwicklungsziele, die sich in 169 Unterziele gliedern, werden vor allem von den UN-Staaten, aber auch von anderen Akteuren erwartet. So richtete der damalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon einen ausdrücklichen Appell an die Wirtschaft: „Der Privatsektor ist ein unerlässlicher Partner für die Erreichung der Sustainable Development Goals. Unternehmen können im Rahmen ihres Kerngeschäfts einen Beitrag leisten. Wir rufen daher Unternehmen auf der ganzen Welt auf, die Auswirkungen ihres Handelns zu erheben, sich ehrgeizige Ziele zu setzen und ihre Fortschritte transparent zu kommunizieren.“
 

Für ALPLA ist Nachhaltigkeit seit der Gründung eine Frage der Haltung und ein Teil unserer Identität. Mit der zunehmenden Internationalisierung des Unternehmens hat das Thema auch in der strategischen Ausrichtung und im operativen Management von ALPLA an Bedeutung gewonnen.
 

Insofern sind wir dem Appell von Ban Ki-moon gerne gefolgt und haben uns 2018 intensiv mit den SDGs auseinandergesetzt. Wir haben uns dabei am SDG Compass, einem Leitfaden für Unternehmensaktivitäten zu den SDGs, orientiert und folgende Schritte gesetzt, um die SDGs im Unternehmen zu verankern und unsere Fortschritte zu kommunizieren:

  1. Analyse aller Geschäftsaktivitäten entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um positive und negative Auswirkungen auf jedes der 17 SDGs zu identifizieren.
  2. Festlegung jener SDGs, die für ALPLA besonders relevant sind, weil wir durch unser Kerngeschäft erheblichen Einfluss auf die Erreichung dieser Ziele haben.
  3. Definition von Zielen und Maßnahmen, um unsere positiven Auswirkungen auf diese SDGs zu verstärken bzw. um negative Auswirkungen zu verringern oder zu eliminieren.
  4. Verankerung der Ziele in der globalen Unternehmensstrategie, damit weltweit auf verschiedenen Ebenen an der Umsetzung gearbeitet werden kann.
  5. Kommunikation der Fortschritte im Zusammenhang mit diesen Zielen und Maßnahmen an Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und andere Stakeholder.

ALPLA widmet sich folgenden vier SDGs ganz besonders

Wir haben vier SDGs identifiziert, die für ALPLA besonders im Fokus stehen. Dabei berücksichtigen wir nicht nur den Einfluss unserer Produktionsstätten, sondern insbesondere auch die Auswirkungen unserer Produkte.

SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur

 

Eine widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen, breitenwirksame und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen
 

  • Neueste Technologien für die ressourcenschonende Herstellung unserer Produkte
  • Design for Recycling
  • Ständige Optimierung der Verpackungen, z. B. Gewichtsreduktion, minimiert den Materialverbrauch.
  • Getränkeflaschen zu 100 Prozent aus recyceltem PET
  • Entwicklung und Einsatz alternativer, biobasierter Materialien
  • Inhouse-Betriebe schaffen Infrastruktur und Arbeitsplätze vor Ort, Transportwege werden dadurch minimiert.
  • Enge Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten

SDG 12: Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster

 

Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen
 

  • Langjährige Erfahrung im Kunststoffrecycling
  • Eigene Recyclingwerke und Kooperationen sorgen für hohe Qualität der Regranulate
  • Am Standort Wöllersdorf (PET Recycling Team) produziertes rPET spart gegenüber neuem PET 90 Prozent der CO2-Emissionen.
  • Recyclingwerke in Österreich und Polen werden zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben.
  • Überprüfung durch unabhängige Organisationen, unter anderem ISO14000, ISO50001, SMETA, oder EcoVadis
  • Einsatz für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft, Unterzeichner des Global Commitment der New Plastics Economy (Ziele 2025)

SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

 

Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen
 

  • Hohe Energieeffizienz der Produktionswerke reduziert Emissionen
  • Inhouse-Betriebe vermeiden Transportwege und Umverpackungen
  • Einsatz von recyceltem PET reduziert CO2-Emissionen
  • Nutzung erneuerbarer Energiequellen
  • Reduktion der absoluten CO2-Emissionen

SDG 14: Leben unter Wasser

 

Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen
 

  • Ausbau der Recyclingaktivitäten: Richtiges Entsorgen, Sortieren und Wiederaufbereiten verhindert Littering.
  • Recycling gibt Kunststoff einen Wert und ermöglicht das Schaffen der nötigen Infrastruktur für eine funktionierende Abfallwirtschaft. Zusammenarbeit mit Regierungen, NGOs, Unternehmen und der Zivilbevölkerung ist gefragt.
  • Unterstützung von global agierenden NGOs (Waste Free Oceans, The Ocean Cleanup oder Plastic Bank), die sich dem Kampf gegen die Meeresverschmutzung verschrieben haben.
  • Schulungen für Mitarbeitende
  • Bewusstseinsbildung bei Kunden und Endkonsumenten